Im Tor:
für immer Raphi.

Raphi Rottensteiner Handball Project

01 — Geschichte

Ein Torwart, der nie aufgegeben hat.

Neun Jahre alt

Sein erstes Training. Raphi stellt sich einfach ins Tor und allen ist klar: Da gehört er hin. Und da bleibt er. Torwart ist bekanntlich die undankbarste Position im Handball. Du kriegst die Würfe ab, die blauen Flecken, die Schuld. Aber dir gehören auch die Momente, die Spiele entscheiden. Raphi versteht diese Rechnung sofort und sie geht für ihn auf.

Mit sechzehn

Serie A, die höchste Liga Italiens. Ein Sechzehnjähriger zwischen den Pfosten, gegen Männer, die vom Handball leben. Dann die Siebenmeter: einer gegen einen, kein Ausweg. Genau die Momente, für die Raphi im Tor steht. Und er steht da, als hätte er nie etwas anderes getan.

Herbst 2024

Der Gegner, den keiner besiegen kann. Diagnose: Krebs. Raphi muss sein geliebtes Tor verlassen. Auch dieses letzte Spiel spielt er wie alle zuvor: mit vollem Einsatz, Rückschlag um Rückschlag ...und er steht immer wieder auf. Zwanzig Monate lang hält er alles, was zu halten ist.

4. Juni 2026

Die Uhr bleibt stehen. Raphi wird nur 22 Jahre alt.

Doch sein Spiel läuft weiter. Wir spielen für ihn. Dafür gibt es dieses Projekt.

Raphi Rottensteiner
Raphi Rottensteiner * 5.11.2003 — † 4.6.2026
02 — Projekt

Seine Familie. Sein Spiel.

Das Raphi Rottensteiner Handball Project sind wir: seine Familie.

Wir sind kein Verband, keine Organisation und keine Stiftung. Dieses Vorhaben ist unser Herzensprojekt, und das wird es immer bleiben. Alles, was wir tun, tragen wir selbst - mit unseren Händen, unserer Zeit und unserem Namen.

Wir glauben an das, woran Raphi geglaubt hat: dass Handball mehr ist als ein Sport. Dass eine Halle ein Zuhause sein kann und eine Mannschaft eine zweite Familie. Dass ein Neunjähriger, der sich ins Tor stellt, sieben Jahre später in der Serie A stehen kann, wenn um ihn herum Handball gelebt wird.

Raphi hat immer alles gegeben. Jetzt sind wir dran.
03 — Was wir tun

Drei Versprechen.

I.

Nachwuchs stark machen

Groß machen

Keiner wird allein groß, schon gar nicht im Handball. Hinter jedem, der es weit bringt, stehen ein Verein, ein Trainer, eine Mannschaft, die an ihn glauben. Wir stärken die, die Jugendarbeit leben und neu denken. Weil dort alles beginnt.

II.

Talente auszeichnen

Sichtbar machen

Manche geben mehr als alle anderen. Sie liefern die Momente, die Spiele entscheiden. Oft dort, wo kaum jemand hinschaut. Wir sorgen dafür, dass diese Leistungen gesehen und belohnt werden.

III.

In seinem Namen spielen

Unvergessen machen

Wir halten Raphis Spiel am Laufen: bei Turnieren, Auszeichnungen und Momenten, die bleiben. Überall dort, wo Handball in seinem Namen gespielt wird.